Winterdienst

Grundsätzliches:
Der Stadtbetrieb ist von der Stadt Frechen im Rahmen der gesetzlichen und ortsrechtlichen Regelungen mit dem Winterdienst für die dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen, Wege und Plätze (öffentliche Straßen beauftragt worden, jedoch nur insoweit die Reinigung nicht auf die Anwohner/Grundstückseigentümer übertragen ist.

Pflichten der Anwohner:
Bis auf die Fußgängerzone - wo es keine Gehwege gibt - müssen die Gehwegen stets von den Anwohnern/Grundstückseigentümern geräumt und gestreut werden. Fußgängerunfälle auf gefrorenen oder rutschigen Gehwegen führen häufig zu Zivilklagen. Daher muss besonders in der nasskalten Jahreszeit für ein sicheres Begehen der Gehwege gesorgt werden. Die Gehwege sind in einer Breite von 1,50 m von Schnee und Eis freizuhalten.

Für welche Straßen eine Reinigungs- und Winterdienstpflicht für die Anwohner/Grundstückseigentümer besteht, können Sie unserem "Abfallkalender und Straßenreinigung INDIVIDUELL" entnehmen.

In Detailfragen wenden Sie sich bitte an die Stadtverwaltung Frechen, Tel. 0 22 34 - 501-506.

Wann und wie muss gestreut und Schnee beseitigt werden?
In der Zeit von 7.00 bis 20.00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind unverzüglich nach Beendigung des Schneefalls bzw. nach dem Entstehen der Glätte zu beseitigen. Nach 20.00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind werktags bis 7.00 Uhr, sonn- und feiertags bis 9.00 Uhr zu beseitigen.

Eine alte Erfahrung im Winterdienst besagt: „Erst räumen, dann streuen!“. Räumen Sie den ersten Schnee, so lange nicht mehr als 10 cm gefallen sind. Zusätzlich sollte der Weg mit abstumpfenden Materialien wie Sand oder Granulat abgestreut werden. Die Verwendung von Salz oder sonstigen auftauenden Stoffen ist grundsätzlich verboten; ihre Verwendung ist nur erlaubt in besonderen klimatischen Ausnahmefällen (z. B. Eisregen), in denen durch Einsatz von abstumpfenden Mitteln keine hinreichende Streuwirkung zu erzielen ist oder an gefährlichen Stellen wie z. B. Treppen, Rampen, Brückenauf- oder abgängen, starken Gefälle- bzw. Steigungsstrecken oder ähnlichen Gehwegabschnitten.

Der Schnee ist auf dem an die Fahrbahn grenzenden Teil des Gehweges oder notfalls auf dem Fahrbahnrand so zu lagern, dass der Fußgänger- und Fahrverkehr hierdurch nicht mehr als unvermeidbar gefährdet oder behindert wird. Baumscheiben und begrünte Flächen dürfen nicht mit Salz oder sonstigen auftauenden Materialien bestreut, salzhaltiger oder sonstige auftauende Mittel enthaltender Schnee darf auf ihnen nicht gelagert werden. Die Einläufe in Entwässerungsanlagen und die Hydranten sind von Eis und Schnee freizuhalten. Schnee und Eis von Grundstücken dürfen nicht auf die Straße geschafft werden.

Streugutbehälter für den öffentlichen Bereich
An verschiedenen Standorten, insbesondere an glättegefährdeten Straßen und Kreuzungen, sind Streugutbehälter aufgestellt. Das Streugut darf nur für den öffentlichen Bereich dieser Gefahrenstelle entnommen werden. Die Entnahme aus den Streugutbehältern für den privaten Bedarf ist nicht gestattet.

Wenn es einmal etwas länger dauert
bitten wir um Ihr Verständnis. Bei extremen Schnee- und Eisverhältnissen sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „fast rund um die Uhr“ im Einsatz, um möglichst viele Straßen und Wege verkehrssicher zu halten.

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