Mit der Umsetzung des Elektro- und Elektronikgerätegesetztes (ElektroG) dürfen alte sowie mit diesem Symbol gekennzeichnete Elektrogeräte nicht mehr zusammen mit dem Restmüll (Graue Tonne) entsorgt werden, sondern müssen getrennt erfasst und über das von der Stadt Frechen eingerichtete Sammelsystem an die Hersteller zurück gegeben werden.


Besitzer der genannten Elektrogeräte sind verpflichtet, diese beim Stadtbetrieb Frechen als örtliche Sammelstelle für Frechen abzugeben. Diese Abgabe ist immer kostenfrei.

Alle Elektrogeräte können kostenlos im Rahmen des Wertstoffhofes jeden Samstag auf dem Betriebshof in der Gottlieb-Daimler-Str. 10-12, von 09:00 bis 14:00 Uhr, abgegeben werden. Bei Anlieferung von mehr als 20 Geräten der Gruppe 1 bis 3 ist die Anlieferung vorher mit dem Betrieb abzustimmen.

Energiesparlampen, Neonröhren, Kleingeräte und Geräte der Unterhaltungselektronik bis 60 cm Kantenlänge können ebenfall kostenlos auch im Rahmen der mobilen Schadstoffsammlung abgegeben werden.

Großgeräte wie Elektroherde, Spül- und Waschmaschinen, Kühlschränke, Gefriertruhen usw. werden auf Wunsch auch kostenlos abtransportiert. Die Abholung Ihrer Altgeräte können Sie wie gewohnt über die Sperrgutkarte anmelden.
 

Gerätegruppen:

1. Haushaltsgroßgeräte (z. B. Elektroherde, Waschmaschinen, Trockner, Geschirrspüler)

2. Haushaltskältegeräte (Kühlschränke, Gefriertruhen)

3. Informations- und Telekommunikationsgeräte (z. B. Computer, Monitore, Drucker)

    Geräte der Unterhaltungselektronik (z. B. Fernseher, Videorecorder, Stereoanlage)

4. Gasentladungslampen (Neonröhren, Energiesparlampen)

5. Haushaltskleingeräte (z. B. Staubsauger, Rasierer, Kaffeemaschine, Wasserkocher)

Warum werden Elektrogeräte getrennt entsorgt?

Elektrogeräte bestehen aus ca. 1000 verschiedenen Substanzen; darunter sind wertvolle Rohstoffe wie Kupfer oder Aluminium, gleichzeitig aber auch umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe wie Cadmium, Blei, Quecksilber und polybromhaltige Flammschutzmittel. Mit dem Elektro-Gesetz wird der Einsatz dieser Stoffe in Neugeräten stark eingeschränkt. In einigen Bauteilen jedoch kann heute auf ihre Verwendung noch nicht verzichtet werden. Zudem haben Elektrogeräte eine relativ lange Lebensdauer, so dass die derzeit zurückkommenden Altgeräte häufig noch erhebliche Mengen der Schadstoffe enthalten.

Beispiel für den Nutzen der getrennten Erfassung: Leuchtstoffröhren benötigen nur wenig Energie und sind sehr langlebig. Sie enthalten jedoch Quecksilber. Deshalb müssen die Altröhren getrennt von anderen Abfällen und unbeschädigt erfasst werden. Auf diese Weise wird vermieden, dass Quecksilberdämpfe in die Umwelt entweichen. Nur durch eine ordnungsgemäße Entsorgung kann das Quecksilber kontrolliert entfernt und das Altröhrenglas verwertet werden.

90 Prozent der heute anfallenden Altkühlschränke enthalten Stoffe, die die Ozonschicht schädigen. Infolgedessen müssen Kühlgeräte in speziellen Anlagen behandelt werden. Bei der Verwertung von Kühlschränken werden die problematischen Stoffe wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) abgesaugt und sicher entsorgt. Metalle und Kunststoffe werden recycelt. FCKW-freie Dämmstoffe können z. B. als Ölbindemittel wieder in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden.

Wenn Sie Altgeräte einer getrennten Sammlung zuführen, entlasten Sie die Umwelt in doppelter Weise: Erstens helfen Sie, Ressourcen zu sparen und zweitens tragen Sie dazu bei, den Schadstoffgehalt im Restmüll deutlich zu verringern. Elektroaltgeräte gehören bisher zu den größten Verursachern der Schadstoffbelastung des Hausmülls mit Blei, Kadmium und Quecksilber.

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